Engelwurz – Die Kraftpflanze mit himmlischem Beistand

Engelwurz – Die Kraftpflanze mit himmlischem Beistand

Liebe Leserinnen, liebe Leser*,

manche Pflanzen haben einfach etwas Magisches an sich – die Engelwurz ist so eine. In meinem Garten fühlt sie sich wohl, auch wenn der Boden nicht ganz so feucht ist, wie sie es eigentlich liebt. Diese majestätische Schönheit bestaune ich jeden Tag aufs Neue.

Die Echte Erzengelwurz (Angelica archangelica) wurde bereits im 12. Jahrhundert in den nordischen Ländern kultiviert und zählt zu den ältesten Heilpflanzen des Nordens.

Vom Eremiten zur Heilpflanze

Der Legende nach soll der Erzengel Raphael einem kranken Eremiten die Wirkung der Engelwurz im Traum offenbart haben – als Schutz vor der Pest. Seitdem galt sie als „Erzengelwurz“, und steht so wie ein Schutzengel an unserer Seite.

In dunklen Zeiten – sei es im Mittelalter während der Pest oder zur Zeit der Spanischen Grippe – griff man zur Engelwurz. Sie war nicht nur ein Bestandteil der berühmten Krähenmasken der Ärzte, die sich so vor Ansteckung schützten, sondern Wurzeln und Samen wurden auch verräuchert um zu „desinfizieren“.

Was macht die Engelwurz so besonders?

In Anbetracht dessen, dass sie bei mir im Garten nicht so feucht und kühl steht, bin ich umso glücklicher, dass sie auch in diesem Jahr wieder blüht. Diese Schönheit kann bis zu drei Meter hoch werden – mit einem kräftigen, oft rötlichen und hohlen Stängel. Sie hat gefiederte Blätter und große kugeligen Dolden mit grünlich weißen Blüten, die herrlich aromatisch duften. Die Engelwurz ist eine Verwandte der kleineren Waldengelwurz der Angelica sylvestris, die als Heilpflanze genauso verwendet werden kann.

Die Engelwurz enthält:

🌿 Ätherische Öle (Hauptwirkstoff)
🌿 Bitterstoffe und Flavonoide
🌿 Furanocumarine
🌿 Wirkstoffe wie Amide von Aminosäuren, die Helicobacter pylori hemmen

In der Volksheilkunde findet sie ihre Anwendung als:

  • Verdauungshilfe: Sie bringt Magen und Darm wieder in Schwung – gerade dann, wenn Stress auf den Magen schlägt oder der Appetit fehlt
  • Nervenkraft: Als Adaptogen wirkt sie ausgleichend: beruhigend bei Nervosität, stärkend bei Erschöpfung – ohne müde zu machen. Ideal auch wenn einfach „alles zu viel“ wird.
  • Stärkend für die Lunge: Besonders bei zähem Husten oder Bronchitis.
  • Wechseljahrsbeschwerden: sie regt über die Hypophyse die Östrogenproduktion leicht an.

Nachgewiesen sind:

  • Magen-Darm-Beschwerden, Verdauungsanregend
  • beruhigend bei Stress, Angstzuständen, Schlafstörungen, mild antidepressiv und stimmungsaufhellend
  • Herzbeschwerden
  • auswurffördernd bei Atemwegserkrankungen wie Husten und Bronchitis
  • entzündungshemmend bei Gelenkbeschwerden

Wie können Sie die Engelwurz nutzen?

Für kulinarische Zwecken können die kleinen Blätter Speisen zugegeben werden, sie bringen eine gute Würze. Verwendet wird jedoch meistens die Wurzel, die im Herbst oder Frühjahr gesammelt wird.

Die einfachste Art: Tee aus der Wurzel.
👉 1 Teelöffel zerkleinerte Angelikawurzel (erhältlich in der Apotheke, oder im Köddinger Kräuterladen) mit kaltem Wasser ansetzen, mindestens 1 Stunde ziehen lassen, dann erwärmen und trinken. Am besten vor dem Essen, wenn Sie den Appetit anregen möchten und nach dem Essen, wenn die Verdauung angeregt werden soll.

Mein Favorit ist das
💧 Angelikaöl – Arnika Massageöl aus der Wurzel der Engelwurz, den Blüten der Arnika und einem guten Olivenöl. Ich verwende es sehr gerne bei Muskelverspannungen, Gicht oder Nervenschmerzen.

Gibt es etwas zu beachten?

📌 Die in der Engelwurz enthaltenen Cumarine können die Haut empfindlicher für Sonnenlicht machen, jedoch hauptsächlich in den oberirdischen Pflanzenteilen. Wer also viel in der Sonne ist, sollte vorsichtig dosieren, oder weglassen.

Sie brauchen Unterstützung?

Die Natur hält viele Schätze bereit, um das Wohlbefinden zu fördern. Ich begleite Sie gerne dabei, mehr über Heilpflanzen zu erfahren und individuelle Wege für Ihr Wohlbefinden zu entdecken. Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, welche natürlichen Methoden für Sie am besten geeignet sind. Melden Sie sich einfach bei mir unter info(at)kurse-ebengesund.de/, um mehr über die verschiedenen Möglichkeiten zu erfahren und eine maßgeschneiderte Beratung zu erhalten. Ich freue mich darauf, Sie auf Ihrem Weg zur Linderung und zum Wohlbefinden zu unterstützen!

Wenn auch Sie ganz viel über Heilpflanzen kennenlernen möchten, kann ich Ihnen meine Kurse „Ausbildung zur Kräuterfrau“, oder „Grundausbildung Pflanzenheilkunde“ empfehlen. Sprechen Sie mich gerne an. 

* Ich habe mich für eine traditionelle Schreibweise entschieden – sie entspricht meinem Stil, ohne damit jemanden ausschließen zu wollen. Sprache soll verbinden, nicht spalten.

Bärlauch: Der Frühlingsbote für Ihre Gesundheit

Bärlauch: Der Frühlingsbote für Ihre Gesundheit

Liebe Leserinnen, liebe Leser *,

Der Frühling ist da und das bedeutet auch Bärlauchzeit. Der Bärlauch, mit seinem ganz eigenen, kräftigen Duft! Seine wissenschaftliche Bezeichnung, Allium ursinum, klingt doch beinahe wie ein Versprechen für einen frischen Waldspaziergang? der Name Bärlauch selbst weist auf seine Beziehung zu den Bären hin. Denn man erzählt, dass Bären nach ihrem Winterschlaf diese Pflanze als eine der ersten fressen, um wieder zu Kräften zu kommen. Je nach Region trägt er verschiedene Namen, die man ihm im Laufe der Zeit gegeben hat, wie beispielsweise Waldknoblauch, Wilder Knoblauch, Hexenzwiebel, ja sogar Bärenzwiebel und Wurmlauch. Wie so viele alte Kräuter scheint auch der Bärlauch fest in unserer mitteleuropäischen Geschichte verwurzelt zu sein. Sein unverkennbarer Knoblauchgeruch war für unsere Vorfahren im Frühling wohl ein deutliches Signal des wiedererwachenden Lebens nach der kalten Jahreszeit. In manchen Gegenden gab es sogar das Ramschelfest , bei dem man mithilfe des Bärlauchs Glück anlocken wollte. Man sagte ihm auch eine zauberhafte Wirkung gegen böse Geister und Unheil nach.

Botanische Merkmale

Ein großes Bärlauchareal kann man schon riechen, bevor man ihn sieht. In meiner unmittelbaren Umgebung kann ich ihn nicht finden. Die Ursache ist ganz einfach. Hier in der Gegend wird Hauberg betrieben und so wurden früher Fichtenwälder künstlich geschaffen. Der Bärlauch jedoch liebt schattige, feuchte Plätze, besonders in Laubwäldern mit humusreichem und lockerem Boden. So fühlt er sich eher in Buchen- und Laubwälder wohl. Oft wächst er auch entlang von Bachufern.

Seine langen und gestielten Blätter, wachsen an einem Stiel direkt aus der weißen, länglich/ovalen Zwiebel im Boden hervor. Die Blätter werden etwa 25 cm hoch und haben eine elliptisch-lanzettliche Form, die spitz zulaufend ist. Die Blätter sind saftig grün. Die Blattoberseite glänzt etwas, während die Unterseite matt ist. Ein heller Mittelnerv durchzieht das Blatt.

Gegen Ende April, Anfang Mai, zeigt der Bärlauch seine hübschen weißen Blüten, die in endständigen, kugelförmigen Trugdolden auf einem blattlosen Stängel stehen und bis zu 40 cm hoch wachsen können. Bis zu 20 Einzelblüten mit jeweils sechs Blütenblättern und sechs Staubfäden bilden diese Dolden. Nach der Blüte entwickeln sich sogenannte Kapselfrüchte mit kleinen schwarzen Samen. Diese Samen tragen ölhaltige Anhängsel, die Krabbeltiere, wie beispielsweise Ameisen anlocken und von diesen verbreitet werden.

Ein ganz wichtiges Erkennungsmerkmal des Bärlauchs ist sein starker Knoblauchgeruch, der sofort deutlich wird, wenn man die Blätter zerreibt. Das ist ein entscheidender Unterschied zu seinen giftigen Doppelgängern wie dem Maiglöckchen und der Herbstzeitlosen. Doch Vorsicht wie bei Parfüm ist auch hier die Nase nach geraumer Zeit keine Hilfe mehr.

Leider hat es sich inzwischen eingeschlichen, dass nicht mehr liebevoll kleine Mengen gesammelt werden, sondern große Mengen regelrecht teils mit Zwiebel „gerupft“ werden. Sammeln wir ihn lieber achtsam und mit Freude und genießen wir seine frische Kraft im Frühling, solange er uns im Wald besucht.

Die Blätter des Bärlauchs können von März bis Mai gesammelt werden, für Heilanwendungen am besten vor der Blüte. Getrocknet verliert er seine Wirkung fast vollständig. Allerdings sollten Schwangere auf Bärlauch verzichten.

Gesundheitliche Vorteile von Bärlauch

Mit seinem intensiven Knoblauchduft und seinen vielfältigen gesundheitlichen Vorteilen ist er ein wahrer Segen für Körper und Geist. In unserer Gesundheitsvorsorge und Küche ist der Bärlauch fest integriert. Und in meinem Garten scheint er nun auch einen Platz gefunden zu haben. Hier darf er jetzt wachsen und sich vermehren.

Schon Pfarrer Künzle schreibt: „Ewig kränkelnde Leute, Leute mit Flechten und Aißen, Mehlgesichter und Rheumatische, sollten den Bärlauch verehren wie Gold….“

Bärlauch ist eng verwandt mit beispielsweise Knoblauch, Zwiebel und Lauch. Er wird häufig auch als wilder Knoblauch bezeichnet , ist reich an Vitaminen, Mineralien und sekundären Pflanzenstoffen. Besonders hervorzuheben sind:

  • Schwefelverbindungen (z.B. Allicin): Diese verleihen dem Bärlauch seinen charakteristischen Geruch und haben nachweislich antibakterielle, antivirale und entzündungshemmende Eigenschaften.
  • Antioxidantien: Sie schützen unsere Zellen vor schädlichen freien Radikalen und können so zur Vorbeugung von Krankheiten beitragen.
  • Vitamine und Mineralstoffe: Bärlauch ist eine gute Quelle für Vitamin C, Eisen und Magnesium, die wichtig für ein starkes Immunsystem und einen gesunden Stoffwechsel sind.

Bärlauch kann auf vielfältige Weise zur Förderung Ihrer Gesundheit beitragen:

  • Stärkung des Immunsystems: Die enthaltenen Schwefelverbindungen und Antioxidantien können die Abwehrkräfte des Körpers stärken und vor Infektionen schützen. Zudem schützt er uns durch seine keimhemmende Wirkung vor krankmachenden Keimen und Pilzen im Darm, was wiederum die Darmflora verbessern kann.
  • Förderung der Herz-Kreislauf-Gesundheit: Bärlauch kann helfen, den Blutdruck und den Cholesterinspiegel zu senken und die Durchblutung zu verbessern. Außerdem kann er Arteriosklerose vorbeugen, macht somit Gefäße frei und elastischer.
  • Unterstützung der Verdauung: Die enthaltenen Ballaststoffe und Senfölglycoside können die Verdauung anregen und Blähungen reduzieren.
  • Entgiftung des Körpers: Bärlauch wirkt harntreibend und kann so helfen, Giftstoffe aus dem Körper zu spülen.

Bärlauch in der Küche

Bärlauch ist nicht nur gesund, sondern auch äußerst vielseitig in der Küche. Bekannt sind zahlreiche Rezepte zu Bärlauchpesto und Bärlauchöl.

Hier ist ein anderes einfaches und leckeres Rezept:

Bärlauch-Frischkäse-Dip

Zutaten:

  • 1 Bund frischer Bärlauch
  • 150 g frischen Brokkoli
  • 200g Frischkäse
  • 1 EL Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung:

  1. Bärlauch gründlich waschen und fein hacken.
  2. Brokkoli fein hacken
  3. Frischkäse mit Zitronensaft verrühren.
  4. Gehackten Bärlauch unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Alternativ kann auch alles im Mixer kleingeschnitten und vermischt werden.

Den Dip zu frischem Brot, Gemüse oder Crackern servieren. So lecker.

Wichtige Hinweise:

  • Achten Sie beim Sammeln von Bärlauch auf eine eindeutige Identifizierung, da er leicht mit giftigen Pflanzen verwechselt werden kann.
  • Verzehren Sie Bärlauch in Maßen, auch hier gilt, die Dosis macht das Gift.

Sie brauchen Unterstützung?

Die Natur hält viele Schätze bereit, um das Wohlbefinden zu fördern. Ich begleite Sie gerne dabei, mehr über Heilpflanzen zu erfahren und individuelle Wege für Ihr Wohlbefinden zu entdecken. Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, welche natürlichen Methoden für Sie am besten geeignet sind. Melden Sie sich einfach bei mir unter info(at)kurse-ebengesund.de/, um mehr über die verschiedenen Möglichkeiten zu erfahren und eine maßgeschneiderte Beratung zu erhalten. Ich freue mich darauf, Sie auf Ihrem Weg zur Linderung und zum Wohlbefinden zu unterstützen!

Wenn auch Sie ganz viel über Heilpflanzen kennenlernen möchten, kann ich Ihnen meine Kurse „Ausbildung zur Kräuterfrau“, oder „Grundausbildung Pflanzenheilkunde“ empfehlen. Sprechen Sie mich gerne an. 

* Ich habe mich für eine traditionelle Schreibweise entschieden – sie entspricht meinem Stil, ohne damit jemanden ausschließen zu wollen. Sprache soll verbinden, nicht spalten.

Den Körper im Frühjahr neu ausbalancieren

Den Körper im Frühjahr neu ausbalancieren

Frühjahrsmüdigkeit- der Ruf des Körpers

Fühlst du dich oft müde, antriebslos oder nicht ganz in deiner Kraft?

Der Frühling klopft an die Tür, die Natur erwacht zu neuem Leben, und wir? Oft fühlen wir uns wie ein alter, verschlafener Bär, der nach dem langen Winter endlich seine Höhle verlässt. Müde, träge und der Teint könnte glatt als „ungeputzte Fensterscheibe“ durchgehen. Was will uns unser Körper damit sagen? Ist es nur die „berühmte Frühjahrsmüdigkeit“ oder steckt mehr dahinter? Und wie können wir diese Zeit des Erwachens nutzen, um uns selbst zu unterstützen – ganz ohne radikale Diäten oder kurzfristige Fastenkuren?

Zwischen Karneval und Ostern ist die bekannte Fastenzeit. Hierbei verzichten viele Menschen auf verschiedene Dinge, um sich auf Ostern vorzubereiten. Traditionell geht es dabei um den Verzicht auf Fleisch und Alkohol. Heutzutage fasten noch viele moderne Dinge wie:

  • Kaffee oder Alkohol
  • Süßigkeiten und Snacks
  • Handy oder Social Media, finde ich gut, mache ich meistens sonntags

In einer Zeit, in der Nahrungsmittel jederzeit verfügbar sind, kann es wohltuend sein, nicht nur zur Fastenzeit, die eigene Ernährung zu reflektieren und bewusste Entscheidungen zu treffen.

Warum fühlen sich viele Menschen im Frühjahr anders?

Der Winter ist vorbei, und es ist Zeit für den Frühjahrsputz – aber nicht nur für Ihr Zuhause, sondern auch für sich selbst.

In meiner Praxis berichten mir Patienten häufig, dass sie sich im Übergang vom Winter zum Frühling müde oder weniger leistungsfähig fühlen. Während der kalten Monate bewegen wir uns oft weniger, essen reichhaltigere Speisen und verbringen mehr Zeit drinnen.

Zudem beeinflussen die Jahreszeiten unsere biologischen Rhythmen, was sich auf Schlaf, Ernährung und allgemeines Wohlbefinden auswirken kann. Diese Symptome können den Alltag erschweren und die Freude an den ersten warmen Tagen mindern.

Auch äußere Faktoren wie veränderte Lichtverhältnisse oder Temperaturschwankungen beeinflussen unseren Körper. Einige Menschen haben das Bedürfnis, sich in dieser Zeit besonders um ihr Wohlbefinden zu kümmern. Doch was steckt dahinter, und welche Signale sendet dein Körper?

Wie macht sich das bemerkbar?

Müdigkeit, Hautprobleme, Verdauungsbeschwerden oder ein diffuses Gefühl der Schwere – alles Zeichen dafür, dass Ihr Körper möglicherweise ein wenig Unterstützung braucht. Gerade jetzt, wo sich alles verändert, kann es sich anfühlen, als sei der Alltag eine ständige Herausforderung. Auch Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder eine verstärkte Infektanfälligkeit, Allergien und Unverträglichkeiten können Zeichen dafür sein. Wenn Sie sich ständig erschöpft fühlen, Ihre Haut sich verändert hat, Ihre Verdauung nicht mitmacht und die Kleidung sowieso zu heiß gewaschen wurde, ist es mehr als nur eine Phase – es ist Ihr Körper, der Ihnen seine Hilfe anzeigt. Doch anstatt gleich in Panik zu verfallen, lohnt es sich, die Ursachen zu verstehen und den Fokus darauf zu richten, wie Sie Ihren Körper sanft unterstützen können, damit er sich wieder im Einklang mit der Natur fühlt.

Und das Beste daran? Manchmal sind es gar nicht die großen, dramatischen Veränderungen, die nötig sind. Kleine, bewusste Schritte können bereits große Wirkung erzielen.

Der goldene Mittelweg: Mit kleinen Schritten das Wohlbefinden steigern

Der Gedanke an Fasten ist vielen zu radikal – und auch völlig verständlich, wenn man bedenkt, wie verlockend die kalorienreiche Winterkost war. Aber keine Sorge, es muss nicht immer eine strikte Diät oder ein radikales Fasten sein, um dem Körper zu helfen. Ein bisschen weniger Zucker, eine Tasse mehr Wasser oder ein Spaziergang in der frischen Luft können schon wahre Wunder wirken. Die Natur hat viele wunderbare „Mitstreiter“ parat, die Sie gezielt in Ihren Alltag integrieren können.

Ein wertvoller Ansatz, um Ihr Wohlbefinden zu steigern, ist eine basische Ernährung. Sie können damit Ihre Ernährung auf einfache Weise umstellen, um Ihrem Körper zu helfen, im Frühling „aufzuwachen“ und sich von den Winterbelastungen zu befreien. Basische Lebensmittel unterstützen das Gleichgewicht des Körpers, indem sie die Säure-Basen-Balance regulieren und die natürliche Entgiftung fördern.

Warum basische Ernährung?

Unsere moderne Ernährung ist oft sehr säurebildend, was bedeutet, dass wir durch zu viele tierische Produkte, Zucker und Weißmehlprodukte den Körper mit Säuren überladen können. Eine basische Ernährung setzt auf frisches Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte, Nüsse und Vollkornprodukte. Diese Lebensmittel helfen dem Körper, wieder ins Gleichgewicht zu kommen, die Energie zu steigern und den Stoffwechsel sanft anzuregen.

Wählen Sie basische Lebensmittel, um die Frühjahrsmüdigkeit zu überwinden und das Wohlbefinden zu fördern. Frisches Obst und Gemüse, besonders grünes Blattgemüse, sind perfekt, um den Körper zu entlasten. Zu den empfohlenen Lebensmitteln gehören auch Avocados, Mandeln, Kürbisse, Süßkartoffeln und Zucchini.

Sie möchten Unterstützung?

Jeder Körper hat unterschiedliche Bedürfnisse und reagiert individuell auf den Wechsel der Jahreszeiten. In meiner Praxis besprechen wir gemeinsam, welche Ernährungs- und Lebensgewohnheiten Sie aktuell unterstützen könnten. Dabei geht es nicht um eine pauschale Lösung, sondern darum, Wege zu finden, die zu Ihnen passen.

Melden Sie sich einfach bei mir unter info(at)kurse-ebengesund.de/. Ich freue mich darauf, Sie auf Ihrem Weg zu mehr Wohlbefinden zu unterstützen!

Frauenmantel für Männer in den Wechseljahren – Gastbeitrag von Doris Grappendorf

Frauenmantel für Männer in den Wechseljahren – Gastbeitrag von Doris Grappendorf

Frauenmantel ist auch eine Männerheilpflanze! 

Liebe Leser! 

„Auch Männern können in die Wechseljahre kommen“, fragte mich eine Freundin erstaunt.  Aber natürlich! Auch bei ihnen kommt es in der dritten Lebensphase zu hormonellen Veränderungen. Ob diese auch Beschwerden machen, hängt davon ab, ob die Veränderung der  Geschlechtshormone harmonisch abläuft oder nicht.  

Schon ab etwa dem 40. Lebensjahr beginnt der Spiegel des Sexualhormons Testosteron  schleichend zu sinken und der Östrogenspiegel steigt. Die Abnahme des Testosterons und den Anstieg des Östrogens spüren die Männer zwar nicht bewusst, doch die Hormonveränderungen  führen zu einer schärferen Wahrnehmung ihrer Lebenssituation. Partnerschaft und Beruf  werden hinterfragt und kritischer beurteilt und führen nicht selten zu heftigen Einschnitten im  Privat- und Berufsleben. Der Mann stellt sich Fragen zu Sinn, Authentizität und Identität seiner  Lebensweise. Oft ist dieser Schritt in alten Bindungen jedoch nicht möglich. Vor allem dann  nicht, wenn die Partnerin oder der Partner diesen Prozess von Neuorientierung und  Weiterentwicklung in der Lebensmitte verweigert und beharrlich an alten Mustern festhält. 

 

Auf der körperlichen Ebene können in dieser  Wechselzeit ganz ähnliche Symptome auftreten wie  bei der Frau, wenn diese Hormonveränderungen nicht harmonisch verlaufen. Allerdings sind die Symptome meist sanfter, denn der Hormonspiegel  sinkt in dieser Zeit nur mit etwa 1-2% pro Jahr.  Beschwerden können sein: Abnahme der Leistungsfähigkeit, schnellere Erschöpfung, Schweißausbrüche, Blutarmut, Osteoporose, Nachlassen des sexuellen Verlangens, Schlafstörungen, Gefühlsschwankungen, Konzentrationsschwäche, Reizbarkeit und  Depressionen. Die Symptome können allerdings auch von Krankheiten herrühren wie Arteriosklerose, Bluthochdruck, Diabetes, Leber- und Prostataerkrankungen. Eine ärztliche Abklärung ist daher in jedem Fall ratsam. Prostatabeschwerden und das Nachlassen der sexuellen Potenz stehen bei den Beschwerden in  der Wechselzeit im Vordergrund.  

Die Naturheilkunde kann das Fortschreiten dieser Beschwerden gut behandeln und begleiten.  Insbesondere mit einer gesunden Ernährung kann der Alterungsprozess verlangsamt werden.  Man kann schnell oder langsam altern – das hängt ganz von der Lebensweise ab.  

Pflanzen, die Hormone (Phytohormone) enthalten, können diese Zeit der hormonellen  Veränderung und die Entwicklung zum weisen Mann liebevoll begleiten. Das sanfte Absinken  des Testosterons und der gleichzeitig sanfte Anstieg des Östrogens verläuft nicht immer so  harmonisch, wie es sein sollte. Unsere Lebensbedingungen in der westlichen Welt bringen so  einiges durcheinander. Die Ursachen sind die gleichen wie bei der Frau. Fehlernährung mit  reichlich Fleisch, Milchprodukten und einer kohlenhydratüberlastigen Ernährung, Kaffee,  Alkohol, Zigaretten und vor allem Stress sowie alle möglichen Umweltgifte führen oft zu einer  Disharmonie der Hormonspiegel.  

Es geht in dieser Zeit der Veränderung nicht mehr darum, weiter so zu funktionieren, wie es  bisher war, sondern dass der Mann neue Wege findet, sich in seinem Leben und seiner Arbeit  gemäß seines Seelenwunsches zu verwirklichen.  

Genauso wie bei der Frau liegt oft ein Östrogen-Übergewicht vor, bedingt durch die tierischen  Östrogene in Milchprodukten und Fleisch und vor allem den Pseudoöstrogenen. Das sind  Verbindungen, die eine östrogenähnliche Wirkung haben, aber chemisch gesehen keine  natürlichen Östrogene sind. Sie können aus synthetischer Herstellung stammen oder natürlichen  Ursprungs sein sowie in Umweltchemikalien vorkommen.  

Mit Hilfe von Pflanzen, die Hormone bzw. Hormonvorstufen enthalten, können wir helfen.  Heilpflanzen und eine bewusste Lebensweise sorgen für einen sanften Übergang in die neue  Lebensphase des weisen Mannes. Bekannte Heilpflanzen für diese Zeit sind Brennnesselsamen  (Urtica dioica) und -wurzeln, das Weidenröschen (Epilobium), Kürbiskerne (Cucurbita pepo) und ganz besonders der Frauenmantel. Das ist vielen nicht bewusst, gilt diese Pflanze doch als  typische Pflanze für die Frau. Doch die in ihm enthaltenen Phytosterine wirken sowohl bei der  Frau als auch beim Mann harmonisierend auf den Hormonhaushalt. Die anderen aufgeführten  Pflanzen sind typische Östrogenpflanzen. Das mag überraschen. Wie soll eine Östrogenpflanze  den Östrogenüberschuss regulieren? Tatsächlich wirken all diese Pflanzen, auch der 

Frauenmantel, dem Östrogenüberschuss im Körper, der durch tierische Östrogene und durch  Pseudoöstrogene hervorgerufen wurde, entgegen, indem sie die Hormonrezeptoren für  Fremdöstrogene blockieren. „Docken“ Phytoöstrogene bzw. Phytohormone an die Rezeptoren  an, wirken sie bedeutend sanfter als Pseudoöstrogene oder tierische Östrogene. Sie entsprechen  genau den Hormonwirkungen, die die Natur für den Mann ursprünglich vorgesehen hatte. Aus  diesem Grund ist bunte, rohe Pflanzennahrung so wichtig, weil diese alle Phytohormone,  Hormonvorstufen und Hormonbausteine genauso enthält, wie der Körper sie braucht. 

Frauenmantel als seelischer Begleiter für Männer 

Frauenmantel ist auch ein Männermantel. 

Frauenmantel macht nicht nur Frauen weicher, er stärkt gleichermaßen die weiche Seite des  Mannes und macht ihn ausgeglichener, sanftmütiger und hingebungsvoller, was gerade in  unserer heutigen Zeit der aggressiven, harten Männergesellschaft wichtig ist. Dieser  Männermantel unterstützt den Mann darin, dem weiblichen Anteil im Mannsein Raum zu  geben, zum Beispiel auch mal die Tränen fließen zu lassen. Männer wurden in unserem  Kulturkreis dazu erzogen, nicht weinen zu dürfen, was zu Verschlossenheit und Härte sich  selbst und anderen gegenüber führen kann. Die Signatur des Frauenmantels ist deutlich: „Du  darfst weinen!“ Frauenmantel hilft, Gefühle zu zeigen und weinen zu dürfen.  

Frauenmantel stellt das Gleichgewicht zwischen männlichem und weiblichem Prinzip wieder  her, dass sich über Jahrtausende aus der Harmonie verschoben hatte. Frauenmantel kann immer  wieder den Prozess in Gang setzen, sich mit den Aspekten der Weiblichkeit  auseinanderzusetzen, die vorher nicht bewusst waren.  

Diese Seelenpflanze kann den Gegenpol herstellen, wenn zu viel Stress, Ärger und Kampf das  Leben dominieren. „Der Frauenmantel ist eine sehr wichtige Pflanze für unsere Zeit, in der  Härte und Lebenskampf immer mehr zunehmen und die weiblichen Qualitäten wenig 

Wertschätzung erfahren“, schreibt Svenja ZUTHER (2010) in ihrem Buch „Die Sprache der  Pflanzenwelt.“ 

Der Frauenmantel hilft, alle Verkrampfungen und Verhärtungen zu lösen, sich für das Herz, für  die Liebe zu öffnen, zur inneren Mitte und zum inneren Licht zurückzufinden. Er stellt die  Verbindung zum Seelenplan wieder her und hilft, mutig und kraftvoll der inneren Stimme zu  folgen.  

Altwerden und Sterben wird in unserer heutigen Gesellschaftsform automatisch mit etwas  Schrecklichem verbunden, das Angst macht und uns verzweifeln lässt. Das Aufblühen und  Abklingen unseres Lebens gehören für uns nicht mehr zu den natürlichen Rhythmen des Lebens, da alles auf das Äußere, das Materielle, auf Beständigkeit und Sicherheit ausgerichtet  ist, statt auf das rhythmische Pulsieren des Lebens, das einen steten Wechsel von Leben und  Tod beinhaltet.  

Das langsame Vergehen unserer äußeren Form eröffnet uns einen spirituellen Raum. Nur  wenige Menschen wissen um diese Rhythmen von Wachsen und Vergehen und halten an der  alten Form und allem Materiellen fest, statt sie freizulassen und sich der nicht-materiellen Welt  zu öffnen – mit der Folge zu Leiden.  

Doch gerade durch das Leiden, durch das Älterwerden, durch Verlust oder persönliche  Tragödien, kann sich für uns die spirituelle Dimension unseres Lebens eröffnen und die Schale  des Egos aufbrechen. In den meisten alten Kulturen war diese Rückwärtsbewegung aus der  Form in Richtung spirituellem Erwachen der alten Menschen der Grund, dass Alte geachtet und  verehrt wurden. Sie waren Quelle der Weisheit, denn sie hatten Zugang zu tieferen  Dimensionen. Im Alter steht nicht mehr das Tun im Vordergrund, sondern das Sein! Was auf  der Ebene der Form verloren geht, stärkt die Ebene des Seins.  

Wenn wir uns nicht mehr gegen diesen natürlichen Rhythmus des Vergehens und Sterbens  wehren, eröffnet sich uns das Tor des Geistes. Unsere Ego-Schale löst sich auf, unsere  schwächer werdende Form wird durchlässiger für das Licht der großen Quelle und wir beginnen  zu Leuchten und zu Strahlen.  

Das Älterwerden ist eine Zeit, 

in der dein Bewusstsein aufblühen kann. 

Es ist eine Zeit des fortschreitenden Erwachens 

und du beginnst zu leuchten. 

Meine Empfehlung 

Frauenmantel einnehmen:  

Zweimal täglich eine Tasse Frauenmantel-Tee trinken oder zweimal täglich 10-15 Tropfen  Frauenmantel-Tinktur.  

Grünes Wasser: 

Zweimal tägliche in Glas „Grünes Wasser“ trinken. Einfach ein paar grüne Blätter  (vorzugsweise Wildkräuter) in gutem Wasser pürieren, durch ein grobes Sieb gießen und frisch  trinken. Ein frisches, leicht zu trinkendes lebendiges Naturwasser. Grünes Wasser enthält eine  überbordende Fülle an Hormonvorstufen und anderen Bausteinen, die der Körper für den 

Hormonaufbau braucht, sowie überreichlich Biophotonen. Ihr könnt damit Euren Körper also  regelrecht überfluten. Siehe auch mein Buch „Grünes Wasser“. 

Basische Ernährung: 

Reduktion von zucker- und kohlenhydrathaltigen Nahrungsmitteln (Brot und andere  Getreideprodukte, wie Kuchen, Pizza, Nudeln usw.), stattdessen viel Gemüse (möglichst roh!) und unbedingt gesunde Fette.  

Fleischkonsum reduzieren (einmal wöchentlich), Milchprodukte ganz weglassen! Siehe auch  mein Buch „Gesundwerden ist möglich“.  

Vermeidet Pseudoöstrogene: 

Sie sind vor allem in Milch- und Fleischprodukten enthalten. Sie sind es, die den  Hormonhaushalt so durcheinanderbringen. Plastikverpackungen, Chlor, Schwermetalle können  ebenfalls Östrogen-Wirkungen haben.  

Tägliche Spaziergänge: 

Mehrmals täglich einen kleinen Spaziergang zu machen, bringt unserem Körper fast mehr, als  wenn wir einmal am Wochenende in den Wald gehen. Denn unser Körper braucht für ein  Hormongleichgewicht all die verschiedenen Spektralfarben des Lichtes, wie sie im  Tagesverlauf wechseln, um einen harmonischen Hormonhaushalt zu gestalten. Gönnt Euch  einen kleinen Spaziergang morgens vor der Arbeit, in der Mittagspause und abends – und wenn  es nur 10 Minuten sind.  

Stressreduktion: 

Stress hat enormen Einfluss auf den Hormonhaushalt. Mehrere kleine besinnliche Pausen am  Tag – auch da reichen schon ein paar Minuten – helfen, den stressigen Alltag zu bewältigen.  

Unterstützung auf der Schwingungsebene: 

Auf der Schwingungsebene könnt Ihr ergänzen oder alternativ arbeiten, zum Beispiel mit der  Frauenmantel-Blütenessenz (4-mal täglich 4 Tropfen) oder mit dem homöopathischen Mittel  „Alchemilla D2“ (3-mal täglich 2-3 Tropfen). Auch das Tragen eines Frauenmantel-Amulettes  wäre möglich. 

Die Botschaft des Frauenmantels 

Der Frauenmantel ist eine Pflanze, die uns schützt und einhüllt. Die Blätter sehen wie ein  Schutzmäntelchen aus, unter dem wir uns verstecken können. Nichts kann uns geschehen, wenn  wir in so einen Mantel eingehüllt sind. 

Doch seine Botschaft ist noch eine andere. Wir dürfen ihn gerne als Schutzmantel verwenden.  Doch schaut Euch genau seine Blätter an! Sie zeigen keineswegs nach unten wie ein Mantel,  sondern strecken sich weit geöffnet in den Himmel. Sie tanken kraftvolle Lichtenergie aus der  Urquelle auf. 

Tatsächlich sehen sie wie gefältete Trichter aus, die sich weit der großen Urquelle öffnen und  deren Geschenke in sich einströmen lassen! Die Blätter rufen es uns regelrecht entgegen:  „Öffne dich für die überbordende Fülle der Sonnenlichtenergie, auf dass sie dich zum Leuchten  bringen möge!“ 

Selbst zu Leuchten wie eine Sonne ist ein viel besserer Schutz, als sich ängstlich unter einem  Schutzmantel zu verstecken. Angstvoll unter einem Versteck zu sitzen, hat eine niedrige  Schwingungsenergie, weil wir in solchen Momenten nicht mit der großen Kraft verbunden sind.  Kraftvoll zu leuchten dagegen hat eine hohe Energieschwingung. Mit all dem Licht in uns  leuchten wir alles Dunkle hinweg.  

Eure Doris

Juni 2024 

Literatur: 

ZUTHER, Svenja (2010): Die Sprache der Pflanzenwelt – Begegnung mit der Pflanzenseele – Signaturenlehre – Ganzheitliche Pflanzenheilkunde. AT-Verlag, Zürich. 

Zum Weiterlesen: 

GRAPPENDORF, Doris (2024): Grünes Wasser. www.dorisgrappendorf.de GRAPPENDORF, Doris (2022): Gesundwerden ist möglich. www.dorisgrappendorf.de GRAPPENDORF, Doris; SCHNEIDER, Birgit (2024): Frauenmantel.  www.dorisgrappendorf.de 

Abbildungen: 

Die Fotos sind von mir, außer das Foto des Mannes und das zweite Frauenmantelfoto sind von Pixabay. 

Kräuterbücher Doris Grappendorf 

Hellhof 3 

36304 Alsfeld 

Tel.: 06631-7090613 

Mail:doris-grappendorf@t-online.de 

www.dorisgrappendorf.de

Tannenbaum

Tannenbaum

Die Weihnachtszeit wird oft von einem Tannenbaum, der ein Symbol für Fest und Freude ist, begleitet. Dieser majestätische Baum steht in vielen Häusern im Mittelpunkt der Festlichkeiten und vermittelt ein Gefühl von Feierlichkeit und Tradition.

Die alten Römer glaubten, dass der Tannenbaum Stärke und Mut symbolisiert. In vielen Kulturen symbolisiert der Tannenbaum Unsterblichkeit und ewiges Leben.

Die Tanne:

Die Tanne (Abies alba Mill.), auch Weiß- oder Edeltanne ist ein immergrüner Nadelbaum, der in vielen Teilen der Welt heimisch ist.

Sie ist von pyramidenförmigem, hohem Wuchs und kann bis zu 90 Metern hoch wachsen, wenn man sie lässt.

Der Stamm ist weißgrau bis grau.

Die Nadeln haben einen ausgeprägten Geruch, den man gemeinhin mit einem Weihnachtsbaum verbindet. Sie neigen dazu, in eine einzige Richtung zu wachsen, sowohl seitwärts als auch nach oben. Auf der Oberseite der Nadel ist ein dunkelgrüner Farbton zu sehen, während auf der Unterseite zwei weiße Streifen entlang der Mittellinie verlaufen. Jede Nadel wächst einzeln aus der Rinde heraus.

Die Zapfen stehen aufrecht, und wenn die Samen reif sind, fallen die Schuppen auf den Boden.

Die Verwendung der Tannennadeln:

Tannennadel-Fußbad

Tannennadel-Fußbäder sind eine großartige Möglichkeit, die Füße zu pflegen und zu entspannen. Die Tannennadeln enthalten ätherisches Öl, das sich nicht nur positiv auf die Haut auswirken kann, sondern auch die Durchblutung fördern und Entzündungen lindern kann.

Dazu wird grobes Salz und Tannennadeln benötigt:

  • 150 g Tannennadeln von den Zweigen rebeln, indem sie gegen die Wuchsrichtung herunter gestreift werden
  • 100 g Meersalz, oder Steinsalz
  • Beide Zutaten mit einem Mixer zerkleinern.
  • Alles mit 2 Litern Wasser übergießen, 20 Minuten abgedeckt ziehen lassen.

Nun das Tannennadel-Salzwasser in das Fußbad geben und genießen. Allein der Duft bringt schon Entspannung.


Tannennadel-Bad

Bei der Anwendung in einem Bad werden die Öle an den Dampf abgegeben und von der Haut aufgenommen. Dies trägt nicht nur zur Entspannung des Körpers bei, sondern regt auch die Sinne an.

Dazu wird grobes Salz und Tannennadeln benötigt:

  • 200 g Tannennadeln von den Zweigen rebeln, indem sie gegen die Wuchsrichtung herunter gestreift werden
  • 150 g Meersalz, oder Steinsalz
  • Beide Zutaten mit einem Mixer zerkleinern.
  • Alles mit 3 Litern Wasser übergießen, 20 Minuten abgedeckt ziehen lassen.

Nun das Tannennadel-Salzwasser in das Badewasser geben und genießen und tief ein- und ausatmen.


Tannennadeln in der Küche

Tannennadeln kann man such gut in der Küche verwenden. Sie bringen ihre eigen Würze. Einfach die Nadeln von den Zweigen rebeln, indem sie gegen die Wuchsrichtung herunter gestreift werden, trocknen und anschließend bei Braten und Wildgerichten als Trockengewürz verwenden.


Viel Spaß beim Ausprobieren.